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Planting A Future – ein Charity Projekt unterstützt von Theatersport Berlin

Die momentane  Situation von Flüchtlingen in Europa lässt uns und sicher auch viele unsrer Zuschauer über eine sinnvolle Unterstützung für diese Menschen nachdenken.
Es gibt viele Möglichkeiten, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Vielzahl an Projekten und Initiativen ist in der momentanen Situation mehr als notwendig, hilfreich aber auch fast unüberschaubar. 

Uns von Theatersport Berlin verbindet eine lange Freundschaft mit einer jungen Frau, Juliane, die seit kurzem ein länger gehegtes Projekt in die Tat umsetzt:

Planting A Future 

ein Non-Profit Charity Projekt,  mit dem Familien in Afrika mit einer einfachen Idee  nachhaltig eine Grundlage zur Selbstversorgung aufbauen und Arbeitsplätze schaffen können.

Juliane hatte eine einfache Idee, inspiriert durch ihre eigenen Erfahrungen aus Reisen durch Afrika. Und sie setzt sie nun in Eigeninitiative mit den Menschen vor Ort in Afrika Schritt für Schritt um. Ohne Hilfe einer großen Organisation, ohne große Spendenaufrufe oder internationale Netzwerke.

Das hat uns sehr beeindruckt. Wir sind von Julianes Idee begeistert , denn wir erkennen darin auch vieles , was  die Arbeit von Theatersport Berlin seit nun 20 Jahren prägt:
Einfach, direkt und im Miteinander konkrete Lösungen schaffen, und die Welt ein vielleicht ein klein wenig besser machen.

Sie unterstützen Julianes Arbeit und können sich über die Hintergründen informieren 

Wenn sie konkret helfen möchten, vielleicht mit
einem kleinen Beitrag, einer Sachspende oder sogar dem Know-How Ihrer Firma , wäre das großartig.

Danke. 

Testimonial von Juliane

Muli bwanji 🙂
Ich bin Jule. Manche kennen mich vielleicht von den TSB Shows. Ich bin seit Jahren dabei und verkaufe die Toto-Scheine.
Die Leidenschaft zu Afrika hat mich schon früh gepackt. Als ich 2012 zum ersten mal den afrikanischen Kontinent bereiste, war es um mich geschehen. Besonders Sambia hatte es mir angetan. Ich fand schnell viele Freunde dort und habe einige Zeit in einem Dorf ohne Strom und Wasser verbracht, das „echte Afrika“ kennengelernt. Auch meine 3 Patenkinder, denen ich finanziell mit den Schulgebühren unter die Arme greife, habe ich kennen- und lieben gelernt.
Aber natürlich sieht man das Land auch mit anderen Augen, Probleme wie Armut, Mangel- und Unterernährung, Missernten, Arbeits- und Perspektivlosigkeit etc. werden offensichtlich.
Dort lernte ich auch meinen guten Freund Lloyd kennen, einen träumerischen Optimisten und Weltverbesserer mit großen Visionen und Plänen.
Lloyd hatte irgendwann irgendwo mal von der Brotfrucht als Alternative für das allgegenwärtige Maize (Grundlage für Maismehl und Maisbrei) gehört und setzte sich in den Kopf, die Mangel- und Unterernährung in Sambia zu bekämpfen. Das fand und finde ich fantastisch. Für mich war klar, dass ich helfen wollte und so entstand die Idee, Planting A Future zu gründen, eine Non-Profit Organisation, die Momentan noch auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt und in Sambia als Cooperative registriert ist. Im Dezember 2014 haben wir durch großzügige Spenden ca. 3.500 Euro sammeln können. Davon haben im Frühjahr 2015 eine Wasserpumpe, Tanks und Rohre für die Sicherstellung der Bewässerung und Material zum Bau eines Gewächshauses gekauft.
Lloyd knüpfte Kontakte zum International Breadfruit Institute in Hawaii und konnte die Entscheidungsträger überzeugen, 150 Brotfrucht-Setzlinge zu spenden. Nur wie bekommt man 150 Pflänzchen nach Sambia? Da kam ich ins Spiel. Ich reiste nach Sambia, um die Pflänzchen sicher dort abzuliefern. Auch meine Mutter ist mittlerweile mit Herz und Seele dabei, war selbst schon vor Ort, um das Projekt zu begutachten. Momentan laufen mehrere spannende Projekte und Vorhaben…aber das könnt ihr alles in unserem Blog oder bei Facebook nachlesen. Ich würde mich über neue Unterstützer und Likes auf unseren Seiten freuen. Jedes „Daumen hoch“ hilft.